Ältere Beiträge finden Sie in unseren Archiven...
Juli 2026
Am 25. Februar berichtete der hessische Landesjagdverband auf seiner Facebookseite, dass das hessische Landwirtschaftsministerium ein auf fünf Jahre angelegtes Wiesenbrüterschutzprojekt in der Wetterau finanziell unterstützen wird. Die bisher durchgeführten Maßnahmen wie Renaturierungsmaßnahmen, Vernässung und angepasste Landwirtschaft hätten bisher nicht zum erwünschten Erfolg geführt. Am 28. Februar wandten wir uns mit einer Anfrage an das Ministerium und wollten unter anderem wissen, mit welcher Summe das Projekt gefördert wird, welche speziellen Maßnahmen mit der Summe unterstützt werden sollen und welche, aus Sicht der Jägerschaft, unzureichenden Maßnahmen denn bisher genau durchgeführt wurden. Unsere Anfrage blieb zuerst unbeantwortet, ebenso mehrere Nachfragen. Erst als wir uns im April auf das Informationsfreiheitsgesetz beriefen, kam das erste Lebenszeichen aus dem Ministerium. Doch auch dann mussten wir noch mehrmals nachhaken, bevor wir folgende Auskunft bekamen:
„Die finanzielle Summe der Förderung beläuft sich auf 236.082 € über eine Projektlaufzeit von 5 Jahren. Die Fördersumme ist zweckgebunden für die Aufstellung von Fangeinrichtungen, Streckenmeldung von Haarraubwild, Dokumentation über die Fänge, Monitoring von geeigneten Fangplätzen durch Kamerafallen, Beratung und Schulung der Jagdausübungsberechtigten sowie Durchführung des ornithologischen Monitorings.
2. Dem Antrag liegt ein schlüssiges Gesamtkonzept zugrunde. Zur Weitergabe des Konzepts ist das Einvernehmen mit dem Ersteller herzustellen. Diesbezüglich wurde bereits Kontakt mit demselben aufgenommen und Sie erhalten Nachricht sobald die Rückmeldung vorliegt.“
Diese Antwort stammt vom 11. Mai. Der Ersteller des angeblich schlüssigen Gesamtkonzeptes, oder mit anderen Worten: der hessische Landesjagdverband, hat sein Einverständnis zur Weitergabe der Daten offensichtlich nicht gegeben. Da wird also ein Projekt mit über 230.000 Euro aus öffentlichen Mitteln gefördert, aber der Inhalt des Managementplans wird der Öffentlichkeit vorenthalten? Nachfragen zum Thema werden seither ignoriert.
Weiter hieß es im Schreiben des Landwirtschaftsministeriums:
„Die bisherigen Maßnahmen wurden innerhalb der Schutzgebiete in der Projektkulisse vom RP und den nachgeordneten Behörden im Rahmen des Schutzgebietsmanagements durchgeführt. Teilweise können entsprechende Dokumente hierzu über den Natureg Viewer eingesehen werden. Eine konkrete Auflistung wurde bereits beim zuständigen Regierungspräsidium angefragt und wird Ihnen nachgereicht.“
Auch hier ist seit Mai trotz mehrfacher Nachfragen nichts mehr passiert. Uns liegt nach wie vor weder eine konkrete Auflistung des zuständigen Regierungspräsidiums zu den bisher durchgeführten Managementmaßnahmen vor, noch erhielten wir Antwort auf weitere Nachfragen….
Juli 2026
Im Altmühltal feiert ein Wildschweingewöhnungsgatter 10-jähriges Jubiläum. In der Presse (Donaukurier, Mittelbayerische Zeitung) wird über dieses Ereignis völlig unkritisch berichtet. Das Gatter ist dazu da, um Jagdhunde für Begegnungen mit Wildschweinen fit zu machen. In den Medienbeiträgen wird der Eindruck vermittelt, als ob das Training für die beteiligten Tiere ein Heidenspaß wäre und die Wildschweine hier freiwillig mitarbeiten würde. Zudem wird die Notwendigkeit eines solchen Trainings damit begründet, dass eine intensive Wildschweinbejagung notwendig sei, um die Bestände zu regulieren: weniger Jagd würde laut Meinung der befragten Jäger unweigerlich zu einer Populationsexplosion führen. Dieses Argument ist jedoch nicht haltbar, denn obwohl immer mehr Wildschweine geschossen werden, nimmt die Population weiter zu. Es ist hinlänglich bewiesen, dass die Jagd Bestände nicht regulieren kann. Jagd zerstört Sozialstrukturen und innerartliche Regulierungsmechanismen und kurbelt die Geburtenrate an. Hier sind andere Lösungsansätze gefragt.
Auch der zweite Rechtfertigungsversuch, die Bekämpfung der ASP, ist so nicht haltbar. Hauptverbreiter des Virus über weite Strecken ist nachweislich der Mensch. Gerade der Jagdtourismus in ASP-Gebiete ist hier kritisch zu sehen: das Virus kann über Kleidung, Jagdzubehör, Autoreifen oder kontaminierte Jagdhunde über weite Strecken transportiert werden. All diese Probleme werden im Beitrag aber nicht angesprochen.
Wir haben uns mit einem Leserbrief an die Mittelbayerische Zeitung gewandt - sie können unser Schreiben in der Rubrik "Leserbriefe" nachlesen.
Juli 2026
Eine Reporterin des SWR hat für den Beitrag "Schießen, töten, posten - Wie gefährlich ist der neue Jagd-Hype?" im Selbstversuch an einem Jagd-Crashkurs teilgenommen und zu ihrer eigenen Überraschung bestanden. Es hat ausgereicht, ein paar Multiple-Choice-Fragen auswendig zu lernen, Schießfähigkeiten waren nicht erforderlich, trotz eklatanter Fehler im Umgang mit der Waffe hat sie die Prüfung offiziell bestanden. Und war geschockt.
Der Beitrag betrachtet weitere offensichtliche und von uns an dieser Stelle schon oft kritisierte Probleme: fehlende Sicherheitsvorschriften, fehlendes Wissen über ökologische Zusammenhänge, fehlende Überprüfung der körperlichen und psychischen Eignung, Jagdunfälle, Straftaten mit Jagdwaffen. Auch der Umstand, dass nicht nachgeprüft wird, ob der Prüfling überhaupt vor hat, zur Jagd zu gehen oder ob er einfach nur möglichst schnell legal an eine Waffe kommen möchte, wird im Beitrag kritisiert.
Hier der Link zum Beitrag, der sich endlich auch mit den Schattenseiten der aktuellen Jagdausübung befasst:
https://www.ardmediathek.de/video/Y3JpZDovL3N3ci5kZS9hZXgvbzIzMzE3NDg
Juni 2026
Die hier veröffentlichten Kommentare sind exemplarisch für die schwierige Kommunikation mit vielen Jägern...
Auf eine recht harmlose Jagdkritik reagiert Jäger Nummer 1 unter einem Facebook-Post recht ungehalten. Er spricht die Verfasserin des kritischen Posts als "Alte" an und behauptet, sie würde "nur Scheisse ohne nach zu denken" verbreiten. Die Rechtschreibfehler haben wir zur Demonstration des intellektuellen Niveaus von Jäger Nummer 1 übernommen.
Jäger Nummer 2 setzt noch eins drauf - er schreibt: "deine widerliche Mutter hätte dich schlucken sollen dann wäre uns dein dämlicher Kommentar erspart geblieben. Besser noch dein alter hätte dich ins Klo gerotzt."
Von Jägerseite wird Jagdkritikern ja oft Unsachlichkeit und Emotionalität vorgeworfen - doch wagt man es, das System Jagd auch nur ansatzweise zu hinterfragen, schlägt einem blanker Hass und kaum verhohlene Aggressivität entgegen. Nun kann sich jeder gerne selbst Gedanken darüber machen, ob jemand, der dermaßen unverschämt und aggressiv auftritt, tatsächlich legal Zugang zu Waffen haben sollte.
Natürlich sind nicht alle Jäger dermaßen primitiv und aggressiv unterwegs - aber leider doch viel zu viele. Und das sowohl in den sozialen Medien als auch im echten Leben.
Wir hätten den Beitrag zu diesen Kommentaren gerne verlinkt - doch leider ist das rechtlich nicht möglich, denn durch den Link könnten die Verfasser ausfindig gemacht werden. Und das ist rechtlich ein Problem:
Sachliche Kommentare dürfen also ohne Einwilligung öffentlch gemacht werden, strafrechtlich relevante Kommentare hingegen nur mit Einwilligung des Täters. Ohne Worte....
Juni 2026
Niedersachsen bekommt ein neues Jagdrecht. Die Grünen waren mit großen Versprechungen angetreten – und sind auf der Ziellinie in vielen Punkten vor der Jagdlobby eingeknickt:
Die Jagdhundeausbildung am lebenden Tier bleibt nach massiven Protesten seitens der Jägerschaft weiterhin erlaubt, ebenso die Baujagd im Kunstbau und das Halten von Füchsen in Schliefenanlagen. Immerhin sollen zumindest Totschlagfallen verboten werden – doch auch hier werden Ausnahmen möglich bleiben. Die ebenso grausame Jagd mit „Lebendfallen“ wird weiterhin uneingeschränkt möglich sein – hier dürfen sich die Jäger sogar über eine finanzielle Unterstützung bei der Anschaffung von elektronischen Fangmeldern freuen.
Besonders perfide wird es beim Katzenabschuss: ursprünglich war ein komplettes Verbot des Katzenabschusses vorgesehen, gleichzeitig sollte landesweit verpflichtend eine Katzenschutzverordnung eingeführt werden. Dieses Vorhaben wird nun zwar weiter vorangetrieben – doch gleichzeitig dürfen immer noch Katzen von Jägern getötet werden. Bisher war das Töten von Katzen legal, wenn das Tier mehr als 300 Meter vom letzten bebauten Grundstück entfernt angetroffen wurde. Diese magische Grenze wurde nun um 50 Meter erweitert: Katzen dürfen nun erst in 350 Meter Entfernung getötet werden.
Christian Schröder, jagdpolitischer Sprecher der Grünen in Niedersachsen, will diese minimalen kosmetischen Eingriffe in das bestehende Jagdrecht in einem Facebook-Post nun als „konkrete Verbesserungen für den Tierschutz“ verkaufen. Und er versucht, die Öffentlichkeit mit diesem Post bewusst in die Irre zu führen, denn er behauptet:
„Wer seinen Hund oder seine Hauskatze in Niedersachsen hält, muss künftig nicht mehr befürchten, dass sie legal abgeschossen werden dürfen. Das ändert sich jetzt.“
Darauf angesprochen, dass hier offensichtlich die Unwahrheit gesagt und der Katzenabschuss weiterhin möglich sein wird, versucht man sich folgendermaßen herauszureden:
"Sie haben recht. Ein vollständiges Verbot steht so nicht im Entwurf. Es ändert sich aber mehr als nur der Abstand. Künftig geht es um wildernde Hauskatzen, die erkennbar verwildert sind und mehr als 350 Meter vom nächsten Wohnhaus entfernt sind. Privat gehaltene Hauskatzen sollen künftig nicht pauschal unter den Abschuss fallen.".
Den Hinweis, dass diese Regelung reine Augenwischerei ist und sich für Katzen und ihre Halter rein gar nichts ändern wird, da Jäger auch in Zukunft nicht verpflichtet sein werden, Katzenabschüsse zu melden und es keine Kontrollinstanz gibt, die die Einhaltung dieses Gesetzes konsequent kontrollieren könnte, beantwortet man folgendermaßen:
"Unsere Aussage bezieht sich auf privat gehaltene Hauskatzen, also nicht auf erkennbar verwilderte, wildernde Katzen unter den engen Voraussetzungen des Gesetzes. Genau diese Unterscheidung ist wichtig: „läuft draußen herum“ reicht künftig nicht. Dass die Anwendung klare Maßstäbe braucht, ist richtig und deshalb wird die Regel enger gefasst und nicht ausgeweitet."
Eine Antwort auf die Frage, wie man denn in der Praxis eine „deutlich verwilderte“ Katze von einer vielleicht etwas scheuen Hauskatze unterscheiden möchte und warum der Umstand, dass eine Katze „verwildert“ ist, ihre Tötung rechtfertigt, bekommen wir von den Grünen nicht mehr…
Wer sich die Kommentare unter dem Post ansehen möchte, kann das unter folgendem Link tun: viele Jäger machen aus ihrem Katzenhass keinen Hehl und stellen ihr fehlendes Bewusstsein für ökologische Zusammenhänge ungeniert zur Schau. Es wird die übliche Sündenbock-Diskussion geführt, das brutale Vorgehen gegen Katzen will man als „Tierschutz“ und „Artenschutz“ verstanden wissen. Widerspricht man, kommt man gar mit wissenschaftlich fundierten Argumenten, ist der Durchschnittsjäger auch in dieser Diskussion heillos überfordert und kontert mit einer Mischung aus Selbstmitleid, Herablassung und Aggressivität.
Juni 2026
Zum wiederholten Mal hat der BR einen Beitrag zum Thema Wiesenbrüterschutz ausgestrahlt, der an Einseitigkeit kaum zu überbieten ist. Im Beitrag „Bedrohte Wiesenbrüter“ kommt hauptsächlich Jan Heikens zu Wort, seines Zeichens LBV-Gebietsbetreuer eines Wiesenbrüterschutzgebietes im Altmühltal. Im aktuellen Beitrag bezeichnet er den Fuchs als Feind Nr. 1 für die Wiesenbrüterpopulation – eine Aussage, die wissenschaftlich nicht haltbar und vielfach widerlegt ist. Doch kritische Nachfragen hat er beim BR nicht zu befürchten. Stattdessen darf Herr Heikens ungestört Stimmung gegen den Fuchs machen – in diesem Fall gegen einen ganz speziellen Fuchs aus den nahegelegenen Staatsforsten, den man als Schuldigen für den hinter den Erwartungen zurückbleibenden Bruterfolg bei den Wiesenbrütern auserkoren hat. Die Ausführungen sind dermaßen hanebüchen, dass wir an dieser Stelle nicht weiter darauf eingehen möchten. Zusätzlich kommt der Projektleiter des Naturschutzprojektes zu Wort, der stolz erzählt, massenhaft Pappeln fällen zu lassen, um es Greifvögeln und Krähen so schwer wie möglich zu machen. Für diese Art von "Naturschutz" stellt die Bundesregierung scheinbar unglaubliche 7 Millionen Euro Fördergeld zur Verfügung. Auch hier werden keine Gegenpositionen zugelassen, das Vorgehen als alternativlos dargestellt.
Gerne können Sie sich von der Qualität des Beitrages unter folgendem Link selbst ein Bild machen – sollten Sie wie wir der Meinung sein, dass diese Art unkritischer und einseitiger Berichterstattung nicht akzeptabel ist, schreiben Sie gerne an den BR:
Wir haben uns mittlerweile mit einer Beschwerde an den Intendanten des BR gewandt – sollte von dort keine Rückmeldung kommen, werden wir uns an den Rundfunkrat wenden. Der öffentlich-rechtliche Rundfunk ist dazu verpflichtet, objektiv, ausgewogen und faktenbasiert zu berichten. Gegen diese Grundsätze wurde mit diesem Beitrag massiv verstoßen.
Unser Schreiben können Sie unter der Rubrik "So reagieren Behörden, Politik und Medien" finden.
Juni 2026
Im Natura-2000-Schutzgebiet Schmiechener See bleibt seit Jahren der Bruterfolg bei den Kiebitzen aus. Die Gründe hierfür sind komplex: als Flachwassersee ohne eigenen Abfluss ist der Schmiechener See von jeher von stark schwankenden Wasserständen betroffen. Kiebitze haben hier also schon immer hoch gepokert, denn ein einziges Extremwetterereignis reicht aus, um die gesamte Jahresbrut zu vernichten. Auch die Auswirkungen des Klimawandels, die Häufung zu trockener Frühjahre, Nahrungsmangel oder Pestizid- und Düngemitteleintrag aus der angrenzenden Landwirtschaft machen den Kiebitzen das Leben schwer.
Wie sich die Situation am Schmiechener See detailliert darstellt, können Sie bei Wildtierschutz Deutschland unter folgendem Link noch einmal genauer nachlesen:
Eigentlich müsste den Verantwortlichen die Komplexität des Problems bewusst sein – denn die genannten Punkte sind allesamt auch im aktuellen Managementplan festgehalten, einschließlich geeigneter Gegenmaßnahmen. Doch diese Maßnahmen werden nicht in ausreichendem Umfang umgesetzt. Das gibt man bei der zuständigen Behörde auch offen zu: zu teuer, zu zeitaufwendig, zu personalintensiv. Stattdessen möchte man die komplexen Probleme nun mit einer Intensivierung der Fuchsjagd lösen. Zu diesem Zweck stellt man den Jägern vor Ort Betonrohrfallen zur Verfügung und finanziert ihnen auch mehrere Ansitzleitern. Ein Fuchsmonitoring wird nicht durchgeführt und ist auch in Zukunft nicht angedacht. Verweise auf wissenschaftliche Studien, die die Unsinnigkeit der Bejagung des Fuchses im Namen des Artenschutzes eindeutig widerlegen, ignoriert man. Scheinbar wird sogar der hausinterne „Kollege vom Artenschutz“ überstimmt: dieser würde laut Auskunft der Behörde ein, wie im Managementplan vorgesehenes, passives Prädationsmanagement bevorzugen. Doch Fachexpertise scheint hier eher eine untergeordnete Rolle zu spielen.
Auch das Verhalten der Behörden wirft Fragen auf: nach einer monatelangen Hinhaltetaktik kam es schließlich durch hartnäckiges Nachfragen dann doch noch zu einem Skype-Meeting, welches allerdings an Absurdität kaum noch zu übertreffen war. Es war offensichtlich, dass man über das Thema nicht gerne spricht. Dass sich Menschen, die der Fuchsjagd kritisch gegenüberstehen, an Wildtierschutzorganisationen wenden, fand man "schon fast unanständig", zu großen Teilen ging es um die Beweggründe des Gesprächspartners, hier fand im Vorfeld wohl auch eine intensive Hintergrundrecherche statt, einer fachlichen Diskussion entzog man sich konsequent. All das deutet nicht darauf hin, dass man vom eigenen Tun wirklich überzeugt ist...
Hier der Link zu einem weiteren Beitrag von Wildtierschutz Deutschland, der sich nochmal eingehender mit dem Verhalten der zuständigen Behörden befasst:
https://www.wildtierschutz-deutschland.de/single-post/schmiechener-see-kiebitzschutz-fuchsjagd
Wir bedanken uns hiermit nochmal ganz herzlich bei Wildtierschutz Deutschland für die Veröffentlichung der Rechercheergebnisse.