Initiative zur Eindämmung der Hobbyjagd
Initiative zur Eindämmung derHobbyjagd

So reagieren Jäger auf Jagdkritik

Hier Auszüge aus der Antwort eines Jägers auf ein Schreiben einer Jagdkritikerin, die vegan lebt und sich autark aus ihrem Garten ernährt. Das Beispiel zeigt recht gut, wie Jäger reagieren, wenn sie glauben, sich für ihr Tun rechtfertigen zu müssen. Es wird sich einerseits der immergleichen Argumente bedient, deren Wahrheitsgehalt auch durch mehrfaches Wiederholen nicht größer wird. Andererseits wird immer wieder die Verachtung, die man Tierschützern gegenüber an den Tag legt, deutlich. Insgesamt lässt einen das Schreiben eher ratlos zurück, da es sich immer wieder widerspricht und den Eindruck erweckt, dass der Jäger selbst nicht so recht weiß, warum er jetzt eigentlich auf die Jagd geht.

 

„..Sie nehmen also das Töten von Tieren in Kauf wenn es Ihrer Ernährung dient.

Es ist unvermeidlich sagen Sie. Sie wollen doch, so nehme ich an, niemandem vorschreiben wie er sich zu ernähren hat. Und das menschliche Verdauungssystem ist nun einmal das eines Omnivoren. Sie schreiben folgendes „Ohne Nahrung kann niemand leben, wir sollten aber solche Nahrung wählen, die den geringsten Schmerz und Schaden an der eigenen Gesundheit, an der Natur und an den Tieren verursacht.“  Dazu kann ich Ihnen nur recht geben, denn ich vermeide bei der Jagd unnötiges Leiden durch einen guten Schuss, erspare dem Tier Transport und beengte Mast. Sie nehmen aber bei allem Gutmenschentum doch den qualvollen Tod, wenn auch von kleinen Lebewesen, in Kauf. Denn bei der Pflanzenproduktion wird bei weitem nicht tierschutzgerecht getötet!

Was Ihre Hundehaltung mit Tierschutz zu tun hat fragen Sie. Sie importieren Hund aus Ländern in denen Tollwut und andere schwere Krankheiten durchaus noch an der Tagesordnung sind und schleppen diese unter Umständen in das tollwutfreie Deutschland ein, gefährden damit also Ihre Umwelt. Das ist in meinen Augen falschverstandene Tierliebe.

 

Die menschenverachtenden Organisationen sind z.B. die der PETA nahestehende Organisation pro iure animals. Das Ziel der PETA ist die Abschaffung der Menschheit. Sie wird von den PETA-Organisatoren als größte Krankheit der Welt bezeichnet die abgeschafft werden muss. Wieviel anders als das im Vergleich zum absolut ekelhafte Treiben der Nazis?

Jagdgegner behaupten immer wieder, das die Wildbestände sich auch ohne die Jagd selbst regulieren würden. Das stimmt für Wildnisgebiete. Aber wo auf unserer Welt, und vor allem wo in Deutschland finden wir noch echte Wildnis. Außer in der Arktis und Antarktis wohl nirgends. Wir leben in einer Kulturlandschaft, die vom Menschen beeinflusst wurde und wird. Wir haben diese Landschaft zu einem Schlaraffenland für unser Schalenwild gemacht. Klimaerwärmung durch CO² und andere Treibhausgase der Industrieländer bringen den Fruktifikationszyklus der Bäume durcheinander. Das Wild findet mehr Äsung und ist somit vitaler und vermehrt sich stärker.

Der politische und gesellschaftliche Wille zur Energie aus regenerativen Energiequellen führt neben unseren Essgewohnheiten zu einem vermehrten Anbau von Mais, Weizen und Raps die dem Wild im Sommer Äsung und Einstand (Logis) bieten, es somit wiederum vitaler machen. Ohne die Jagd können diese Produkte nicht erzeugt werden und selbst der sparsamste Veganer müsste verhungern.

Ich bekenne mich zur Jagd und zum Fleisch essen. Es ist tief in uns verwurzelt und etwas völlig natürliches. Anthropologen konnten eindeutig nachweisen, das das menschliche Gehirn bzw. das unserer Vorfahren sich erst durch den Verzehr von Fleisch zu dem entwickeln konnte, was es heute ist.

Sie kritisieren weiterhin die „Treibjagden“ als Stress für das Wild. Dazu muss ich Ihnen sagen, dass dies eine stressfreie Form der Jagd ist. Das Wild wird bei den heute als Stöber- und Drückjagden (Jagd mit geringem Druck auf das Wild) durchgeführten Gesellschaftsjagden für nur wenige Stunden beunruhigt und der notwendige Abschuss überwiegend in dieser kurzen Zeit erfüllt. Das minimiert den Jagddruck für den Rest das Jahres, denn das Wild kann dann weitestgehend in Ruhe gelassen werden. Dies trifft natürlich nur auf den Wald. Den im Feld geht das Wild das ganze Jahr zu Schaden und muss dort auch bejagt werden.

Wie sie sehen ist es doch eher die Ihre Argumentation die fadenscheinig ist.

Im Übrigen verbitte ich mir die Bezeichnung –töter. Wenn es mir ums Töten ginge würde ich im Schlachthof arbeiten. Ich bin Jäger, und die Jagd ist mehr als nur das Töten. Sie werden dies nicht verstehen können, das erwarte ich auch nicht. Sie werden aber akzeptieren müssen, das Jagd sowohl notwendig ist als auch Freude bereiten darf. Ich empfehle Ihnen dazu gerne folgende Lektüre www.jagdfakten.de sowie http://www.amazon.de/Jagen-Sex-Tiere-essen-Archaischen/dp/3788814969...“

 

Hier noch kurz Auszüge aus der Antwort auf die Ausführungen des Jägers:

„..Doch ich verstehe es , dass die Jagd die gleichen Gefühle beinhaltet wie der Sex!

Ich zitiere hier aus dem Buch von Rolf Meyer, „Vom Umgang mit Tieren“. Rolf Meyer war u.a. Direktor im Erfurter Aquarium :….Ohne die Herausbildung des Jagdtriebes hätte sich die Art Mensch in ihrer Frühzeit nicht behaupten können und die bewusste Durchführung kollektiver Jagden hat wie die Arbeit die geistige Entwicklung beschleunigt. Was jedoch auf niedriger Entwicklungsstufe einmal notwendig und richtig war, muß es nicht zwangsläufig für alle Zeiten bleiben. Die Jagdleidenschaft als Ausdruck des Jagdtriebes ist einer der primitivsten Triebe, der sich bei manchen Menschen erhalten hat. Selbst dann, wenn sich in der Jagdleidenschaft Reste …..des naturgegebenen sogenannten Aggressionstriebes ausdrücken sollten, so ist dies noch lange  keine Rechtfertigung.

Der Mensch unterscheidet sich ganz besonders deshalb vom Tier, weil er in der Lage ist, durch seinen Verstand überkommene Triebe zu beherrschen….Wenn es eine Ethik der Jagd geben sollte, dann kann es nur die Ethik des Tötens sein. Wird die Jagd aus Leidenschaft oder aus sportlichen Motiven und Vergnügen betrieben dann gilt für sie nicht einmal mehr die Notwendigkeit des Tötenmüssens wie beim Fleischerhandwerk, dann wird daraus das Privileg des Tötendürfens. Dafür muß man sich schon eine ganz besondere Form der Auslegung ehtischer Normen einfallen lassen…“

 

 

 

 

 

Im Dezember 2015 erschien in  der Mitteldeutschen Zeitung ein Bericht über eine Jagdveranstaltung, zu der der WWF eingeladen hatte. Erwartungsgemäß gingen daraufhin Leserbriefe von Jagdkritikern bei der Zeitung ein, auf  welche wiederum die Jägerschaft reagierte, unter anderem mit folgendem Kommentar. Den Bericht finden Sie unter folgendem Link: 

http://www.mz-web.de/dessau-rosslau/drueckjagd-in-dessau-schwarzkittel-und-rehe-erlegt,20640938,32713980.html

 

„Sehr geehrte Frau xxx,

 

dazu kann ich dem WWF nur gratulieren. Wenn es auch nicht in ihr Weltbild passt, aber Jagd und Naturschutz sind untrennbar miteinander verbunden.

 

Weidmannsheil“

 

Anmerkung: Dem Verfasser dieser Zeilen möchte ich widersprechen: Jagd und Naturschutz haben nichts miteinander zu tun. Leider ist es aber tatsächlich so, dass viele Jäger in Naturschutzverbänden aktiv sind. Dieses Engagement entspringt aber nicht dem Naturschutzgedanken, sondern dient dazu, ureigenste Interessen durchzusetzen. Denn natürlich ist es so, dass viele Naturschützer auch Tierschützer sind. Jagdkritik soll in den Naturschutzverbänden klein gehalten werden, außerdem macht es sich in der Öffentlichkeit gut, wenn man sich als Jäger in einem Naturschutzverband engagiert. So schlägt man zwei Fliegen mit einer Klappe. Insofern muss ich dem Verfasser in leicht abgeänderter Form doch wieder Recht geben: Jagd und Naturschutzverbände sind mittlerweile untrennbar miteinander verbunden. Und diese Verknüpfung hat durchaus negative Auswirkungen, weil Menschen, denen es mit Tier- und Naturschutz ernst ist, durch solche Strukturen vor den Kopf gestoßen werden. Wer sich außerdem weitergehend darüber informieren möchte, was gerade der WWF so unter Naturschutz versteht, dem möchte ich das Buch „Aus kontrolliertem Raubbau“ von Kathrin Hartmann empfehlen.

 

 

 

Hier ein weiteres Beispiel dafür, wie Jäger ihr Tun rechtfertigen:

 

„Sehr geehrte Frau  xxx,

 

allem Anschein nach sind sie über das was in unseren Wäldern geschieht schlecht informiert. Zuerst einmal muss ich Ihnen sehr deutlich sagen, dass die Jäger in unserem Land nach sehr restriktiven Regeln ihr Handwerk ausüben. Dazu gehört sowohl das Training der Schießfertigkeiten als auch die Beachtung von ethischen und wildbiologischen Grundsätzen bei der Auswahl der zu erlegenden Tiere. Und selbst am Ende eines „Chrashkurses“ steht eine Prüfung. Ich lade Sie herzlich ein sich dieser Prüfung einmal zu stellen. Beachtung der Sozialstrukturen der Wildarten und der Schutz der Muttertiere ist eine Selbstverständlichkeit für uns Jäger. Ist sie auch Selbstverständlich im Straßenverkehr, oder gar in der Natur selbst. Würde der Wolf, der Adler oder ein anderes Raubtier ein Muttertier schonen wenn er es bekommen könnte??

Die meisten Tiere die auf der Jagd zur Strecke kommen werden mit guten Schüssen getötet und sterben , um es mit Ihren Worten zu sagen, innerhalb von Sekunden und ohne Schmerzen. Wie sieht es aber bei den Abermillionen Schlachttieren aus die wir mittlerweile in Deutschland halten und in Tötungsfabriken umbringen um unsere Bevölkerung mit billigem Fleisch satt zu bekommen!? Haltung auf engstem Raum, kurzes Leben in großen Gruppen und Transport aus der gewohnten Umgebung heraus zum Schlachthof. All dies erfährt unser Wild nicht. Bis zu seinem Tod lebt es frei in der Natur und stirbt in der Regel schnell in der gewohnten Umgebung.

 

Sie meinen es gibt keine Rechtfertigung mehr für die Jagd in unserer Gesellschaft. Ich meine erstens Jagd muss sich nicht rechtfertigen, sie gehört zur Menschheit wie das Leben. Zweitens möchte ich sie fragen, warum können Naturschützer in sensiblen Gebieten nicht auf die Jagd verzichten oder erlauben Sie als einzige Nutzungsform. Sie meinen die Wildbestände regulieren sich von selbst, verschweigen aber wie das geschehen wird. Über Krankheit, Hunger und Qual der betroffenen Tiere. Ist das besser? Und gerade hier spielt die Fallenjagd eine große Rolle. Dies praktiziert sogar der NABU.

Ihre Weisheiten lassen sich schön in unserer satten Welt verbreiten. Sie vergessen dabei das selbst bei der Produktion von pflanzlichen Nahrungsmittel Tiere getötet werden.

 

Zur Akzeptanz der Jagd in der Bevölkerung empfehle ich Ihnen die Lektüre folgenden Links http://www.jagd-fakten.de/alle-fakten-zur-jagd-in-deutschland-auf-einem-blick/jagd-in-deutschland-ist-wichtig/

 

Auf Ihre Irrungen bezüglich der Jagd als Perversion bzw. der Aussage Jäger seien geistig nicht normal, möchte ich Sie fragen wie pervers sind die derzeitigen Ernährungsgewohnheiten unserer Bevölkerung. Nur wenige haben noch einen Bezug zu der Herkunft ihre Nahrungsmittel. Es gibt nur wenig Ehrfurcht vor den hohen Aufwendungen die zur Erzeugung unsere qualitativ hochwertigen Lebensmittel notwendig sind. Das zeigt die große Menge an Lebensmitteln die jährlich in unserem Land weggeworfen werden. Ich persönlich finde es um eine Vielfaches besser ein Tier mit sauberem Schuss in Feld oder Wald zu erlegen und daraus eines der hochwertigsten Lebensmittel zu gewinnen, als ein abgepacktes Stück Fleisch im Supermarkt zu kaufen, von dem nichts weiß, außer dass es mit Sicherheit nicht frei war.

 

Mir ist bewusst, dass wir sicher nicht zu einer übereinstimmenden Meinung kommen werden. Aber ich wünsche mir, dass Sie außerhalb Ihrer Ideologie vielleicht etwas über den Tellerrand sehen und es getreu mit dem „Friedrich dem Großen“ halten der da sagte: „Jeder möge nach seiner Facon selig werden“

 

Mit freundlichen Grüßen“

 

Anmerkung: Auch hier wird wieder in völlig überheblicher Weise auf Jagdkritik reagiert und die übliche Jagdpropaganda verbreitet. Jagd muss sich also nicht rechtfertigen, weil es sie immer schon gegeben hat? Wie soll man auf dieser Basis diskutieren? Nur weil die Zustände in unseren Schlachthöfen unerträglich sind, rechtfertigt das die Jagd? In vielen Punkten wird auch schlicht und ergreifend nicht die Wahrheit gesagt: so gibt es eben nach wie vor keinen verpflichtenden Schießübungen für Jäger, ein Großteil der Tiere wird nur angeschossen und leidet noch stunden- oder tagelang. Außerdem versucht der Verfasser den Eindruck zu vermitteln, dass jedes geschossene Tier auch gegessen wird. Dem ist aber nicht so. Beutegreifer (also Konkurrenten der Jäger) werden gnadenlos verfolgt und dann einfach weggeworfen. Obwohl es keinen vernünftigen Grund für die Fuchsbejagung gibt, werden immer noch jährlich Hunderttausende Füchse jährlich getötet, und das oft auf äußerst grausame Weise. Auch ist wissenschaftlich seit Jahren bewiesen, dass die Bejagung von Krähen keine Auswirkung auf den Bestand hat – trotzdem wird alljährlich zum Krähenabschuss eingeladen. Wer sich für dieses Thema interessiert, sei das Buch „Rabenschwarze Intelligenz“ von Josef H. Reichholf ans Herz gelegt. Auch über den (leider immer noch legalen) Haustierabschuss redet man nicht so gerne. Jährlich kommen Hunderttausende Katzen und Tausende Hunde durch Jäger ums Leben. Die Fälle, in denen versehentlich Kühe oder Pferde erschossen werden, kommen noch dazu. Aber über all das redet der Jäger nicht gerne. Wer rücksichtslos das Haustier seines Nachbarn abschießen kann, kann niemandem weismachen, dass er Mitleid mit einem Wildtier hat, das alters- und krankheitsbedingt sterben muss. Diese Argumentation hinkt auch, weil der Jäger eben nicht alte und kranke Tiere erschießt und die natürlichen Beutegreifer diese Aufgabe viel besser erledigen würden – wenn diese nicht zuvor dem Jäger zum Opfer gefallen wären. Außerdem würde diese Argumentation (so sie denn ernst gemeint wäre) deutlich zeigen, wie weit sich der Jäger von der Natur bereits entfernt hat (ein Vorwurf, der ja sonst immer den Jagdkritikern gemacht wird): es ist völlig normal und natürlich, dass man am Ende seines Lebens eben auf die oben beschriebene Weise stirbt. Und letztlich regelt sich Natur genau auf diese Weise. Über vorhandene Ressourcen, Krankheiten und Seuchen. Ganz ohne Jäger.

 

 

 

Hier noch ein schönes Beispiel dafür, wie Jäger reagieren, wenn sie sich angegriffen fühlen. Obwohl der Verfasser offensichtlich versucht hat, sachlich zu argumentieren, sind ihm an der einen oder anderen Stelle doch die Sicherungen durchgebrannt. Im Grunde zeigt das Beispiel, dass sich dieser Jäger selbst genauso verhält, wie er es den Jagdkritikern vorwirft:

 

Sehr geehrte Frau xxx,



„…ich lege auch keinen besonderen Wert darauf mit Ihnen auf diesem Wege zu
kommunizieren.
Meine Antwort an Sie ist somit eine einmalige Ausnahme!
Sie gehören nach meiner Überzeugung zu den Menschen, die unbelehrbar und
verbohrt auf ihren
Standpunkten bestehen, ohne bereit zu sein die andere Seite anzuhören bzw.
zu akzeptieren!
Gegenseitige Achtung und Akzeptanz sind aber die Grundlage für eine
sachliche Diskussion!
Nun zum Thema "Wolf":
Genau das Beispiel "Seehund "zeigt doch, wie Ihresgleichen "arbeiten"!
Sie ziehen solche  "Argumente" an den Haaren herbei, die nichts als
bösartige Vermutungen sind,
nur um damit Ihre Abneigung gegen die Jagd und vor allem die Jäger
pauschal artikulieren zu können!
Nun gibt es in Brandenburg noch keine freilebenden Seehunde! Kann mit
Ihrem Engagement ja noch kommen!
Meines Wissens hat es auch bisher um den Seehund keine mit der
Wolfsdiskussion vergleichbaren Aktivitäten gegeben!

Mit einer Grafik  beweisen zu wollen, dass Wölfe von Jägern verfolgt
worden sind, beweist gar nichts.
Zugegeben, es gab einige wenige Fälle, wo Jäger Wölfe mit Absicht
geschossen haben. Diese Männer sind dafür
zu recht hart bestraft worden, indem ihnen neben Entzug des Jagdscheins
auch empfindliche Geldstrafen auferlegt  wurden.
Das sind  leider die berühmten "Schwarzen Schafe" , die es übrigens auch
bei den Naturschützern  sicher gibt! Gehören Sie etwa auch dazu?
Vielleicht ist Ihnen unbekannt, dass sich Jäger in Zusammenarbeit mit der
Landesregierung  und
seriösen Naturschützern am Wolfsmonitoring aktiv beteiligen. Das setzt
natürlich Beobachtungstätigkeit,
die den Jagdausübungsberechtigten in ihren Revieren gesetzlich auch
zusteht, voraus.
Wenn Sie daraus den Vorwurf begründen, spricht das nur für das , was ich
in meinem Leserbrief, der
im Übrigen stark verkürzt wurde, geschrieben habe. Die offizielle Haltung
der Jäger in Deutschland
ist gegen die Aufnahme des Wolfs in das Jagdrecht!
Sicher ist, dass Sie von der Jagd und von den Aufgaben des guten Jägers
keine Ahnung haben!
Und ich vermute, auch keine Ahnung haben wollen!
Der Wolf ist ein sehr schönes und edles Tier. Ich gehöre zu den Menschen,
die ihn willkommen heißen.
Ich gehöre auch zu den Jägern, die ihn schützen wollen. Das allerdings im
Einklang mit unserer
Landesregierung, den Bauern und Weidetierhaltern bis zu einem gewissen
Grad, der mit der rasanten
Populationsentwicklung sehr bald zu einer Überpopulation führen wird.
In Wolfsgebieten sind Mufflonvorkommen bereits teilweise ausgelöscht, Dam-
und Rehwild bereits stark dezimiert.
Obwohl wir Jäger sich um den Erhalt unserer heimischen Wildarten sorgen,
wissen wir dass der Wolf, wie auch Luchs und
Bär, ein Raubtier ist und sich in seinem Jagdrevier von dem ernährt, was
ihm die Natur so bietet!
Da geht es nicht um die paar "Problemwölfe" , trotz aller (lächerlichen)
Vergrämungsversuche ihre
Scheu vor dem Menschen verloren haben. Weshalb wohl? Weil er ungestört
auch in der Nähe menschlicher Siedlungen
sein "Futter"  holen kann! Aber den Wolf als Erziehungsmittel für
Nutztierhalter ins Kalkül zu nehmen, um die Weidetierhalter zu
zwingen wolfssicher Einzäunungen zu installieren, ist nicht nur
abenteuerlich, sonder ist auch der Beweis, dass Sie von
der artgerechten Haltung von Weidetieren auch keine Ahnung haben! Von den
Kosten, die Sie diesen Menschen auferlegen, ganz zu schweigen
Sie wollen auch, dass die Weiden zu "Festungen" ausgebaut werden, so dass
wild lebende  Tiere,  z.B. : Reh, Fuchs oder Hase, oder andere,
nicht mehr dort äsen oder gar leben können? Denn nur so können
Einzäunungen sicher gegen Wolfsangriffe auf Nutztier (Schafe, Ziegen,
Rinder und Pferde)  sein!
Die Masse der Weidetierhalter lebt von ihren Tieren, aber die Existenz
Ihrer Mitmenschen interessiert Sie offensichtlich nicht.
Sie sind sicherlich auch Veganer, oder!? Und glauben und wollen natürlich,
dass alle Menschen so leben und sich ernähren sollen, wie Sie!
Ich esse gerne auch mal ein Steak, Schinken oder Wurst von einem ehemals
glücklichen, weil artgerecht gehaltenen, Nutz- oder auch Wildtier!
Das würde ich mir auch von Ihresgleichen, die noch dazu gottseidank in der
absoluten Minderheit sind (, aber am lautesten schreien!), niemals
verbieten lassen!
Achtung, Wissenschaftler haben herausgefunden, dass auch Pflanzen
Schmerzen empfinden!

Offensichtlich haben Sie auch keine Ahnung, was die Jäger Jahr für Jahr
für den Natur- und Umweltschutz tun! Da empfehle ich Ihnen, sich mal mit
dem Landesjagdverband Brandenburg e.V. in Verbindung zu setzen!
Die Adresse werden Sie sicher finden, Sie haben ja auch meine mail-Adresse
gefunden!
Oder wollen Sie lieber weiter ahnungslos über die Jagd und die Jäger
Unwahrheiten verbreiten?

Mit freundlichem Gruß“




Anmerkung: So stellt sich der Verfasser also eine sachliche Diskussion vor? Indem man den Gesprächspartner als „unbelehrbar“ und „verbohrt“ bezeichnet und ihm bescheinigt, dass er von der Thematik sowieso keine Ahnung hat? Dem Verfasser sei gesagt: jeder Jagdkritiker hat sich intensiv mit dem Thema Jagd auseinandergesetzt. Offensichtlich liegt es außerhalb seines Vorstellungsvermögens, dass sich jemand mit dem Thema Jagd befasst und zu einer anderen Einschätzung gelangt als er selbst. Dieses Schreiben spricht für sich. Die Jäger als Tier- und Naturschützer, jetzt offenbar sogar Wolfsschützer, die Jagdkritiker minderbelichtete Veganer und wenn dann doch mal ein Wolf unrechtmäßig abgeschossen wird, dann war hier wieder ein einzelnes schwarzes Schaf am Werk. Und auch hier wird wieder die ungute Zusammenarbeit zwischen Politik, Naturschutzverbänden und Jägern deutlich.

 

 

 

 

 

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